Erfolgsmodell EKOCity ist bis 2033 gesichert

Stabile Entsorgungsgebühren als Ziel

Im Jahr 2002 schlossen sich mehrere Städte und Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr zur Entsorgungskooperation EKOCity zusammen. Wichtige Rollen spielen im Verbund gemeinsame Entsorgungsanlagen, wie die Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal und die beiden Siedlungsmüllverbrennungslinien 1 und 2 des RZR I der AGR in Herten sowie die Sperrmüllaufbereitungsanlage EKOCityCenter der USB Service GmbH in Bochum. Jetzt haben die EKOCity-Mitglieder bei einem Treffen in Wuppertal die Weiterentwicklung des kommunalen Erfolgsmodells bis zunächst 2033 beschlossen.  

Niedrige und vor allem stabile Gebühren für die Abfallentsorgung: Das war schon vor 17 Jahren das Hauptziel. Folgerichtig kam es zur Gründung des Zweckverbandes EKOCity, dem seit 2002 Bochum, Herne, Remscheid, Wuppertal, der Regionalverband Ruhr (damals noch Kommunalverband Ruhrgebiet) sowie die Kreise Recklinghausen und Ennepe-Ruhr angehören. 2006 trat der Kreis Mettmann EKOCity bei.

Um die bewährte Stabilität bei den Gebühren für die sichere Abfallentsorgung und nachhaltig solidarisches Handeln in der Region auch in Zukunft zu erreichen, haben jetzt die Verbandsmitglieder ihre Mitgliedschaft im Zweckverband EKOCity mindestens bis zum Jahr 2033 festgeschrieben. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt“, freut sich Dr. Johannes Slawig, Verbandsvorsteher des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes.

„Die Ideen, die zur Gründung von EKOCity geführt haben, sind aktueller denn je“, weiß Dr. Johannes Slawig und zählt auf: „Die Kooperation gewährt nicht nur sozialverträgliche und günstige Gebühren auf planbarem Niveau, sondern sichert durch die Bündelung kommunaler Kräfte bei optimierten Kostenstrukturen Arbeitsplätze und ökologische Standards.“ EKOCity ermögliche es somit, notwendige Investitionen in moderne Entsorgungstechnik, auf den Weg zu bringen.

Kein Wunder, dass EKOCity schon im Gründungsjahr 2002 als Vorbild für andere Gebietskörperschaften gedient hat, die mittlerweile vergleichbare Zweckverbände gegründet haben. EKOCity-Verbandsvorsteher Dr. Johannes Slawig: „EKOCity hat die Umsetzung des solidarischen Grundgedankens in den vergangenen gut 17 Jahren unter Beweis gestellt. Stabile Gebühren bei der Abfallentsorgung haben wir seit der Gründung durchgängig erreicht. Das ist und bleibt unser Ziel für die Zukunft.“

Kontakt:
EKOCity Abfallwirtschaftsverband/EKOCity GmbH, Mail: info@ekocity.de, Britta Kunkel, Telefon (0234 3336-187)

Verbandsversammlung 12. Oktober 2018

Verbandsversammlung

Niedrige Abfallgebühren, eine erfolgreiche städte- und regionenübergreifende Zusammenarbeit und modernste Anlagentechnik: Dafür steht der Abfallwirtschaftsverband EKOCity mit Sitz in Herne. Die Verbandsversammlung beschäftigte sich heute mit der Zukunft der Kreislaufwirtschaft und der Sicherung der Lebensqualität der Region.

Herr Dr. Frank Dudda hielt dazu die Eröffnungsrede (gekürzte Fassung):

„Ich begrüße Sie herzlich erneut in Herne zu der heutigen Verbandsversammlung des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes. Seit der konstituierenden Sitzung des Verbandes nach der letzten Kommunalwahl, die traditionell am Sitz des Verbandes in Herne am 21. November 2014 stattfand, konnten wir die Entwicklung unserer Stadt ein gutes Stück voranbringen.

Für die Zukunft von Herne ist aber auch die positive Entwicklung der Region auf der Basis einer effektiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen und dem Regionalverband besonders wichtig. Ein Beispiel dafür ist der im Oktober 2002 konstituierte Abfallwirtschaftsverband EKOCity.

Einer Erfolgsgeschichte, die nun fast auf den Tag genau 17 Jahren besteht und seit der Gründung den Gedanken „Bündelung der kommunalen Kräfte bei optimaler Kostenstruktur“ immer wieder unter Beweis gestellt hat.

Der EKOCity Abfallwirtschaftsverband war, ist und bleibt ein richtungsweisendes Zukunftsmodell, der Kompetenz und Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten kommunaler Abfallentsorgung bündelt und neue Maßstäbe im Hinblick auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte setzt.

Dank eines intelligenten Stoffstrommanagements stellt sich die Frage „Wohin mit den Abfällen?“ für die Mitglieder nicht mehr. Denn die hochmodernen Anlagen des Verbandes in Bochum, Wuppertal und Herten ermöglichen kurze Wege, eine effiziente Lenkung der Abfallströme und eine optimale Nutzung der Entsorgungskapazitäten.

Zusätzlich erfährt die gesamte Region eine deutliche soziale und wirtschaftliche Stärkung, da dank der ortsnahen Entsorgung Arbeitsplätze der beteiligten Entsorgungsunternehmen erhalten und auf langer Sicht gesichert werden.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass EKOCity auch ein Vorbild für den Zusammenschluss andere Gebietskörperschaften in vergleichbaren Zweckverbänden ist. Umso wichtiger ist es, diese Erfolgsgeschichte einer Entsorgungskooperation zu sichern, um das Motto „Gemeinsam sind wir stark“ weiterleben zu können.

Daher ist im nächsten Jahr ein vordringliches Thema für die Verbandsgremien und die verschiedenen Gremien der Mitglieder von EKOCity, das Fortbestehen eines Erfolgsmodells rund um eine starke Kooperation kommunaler Entsorgungsunternehmen für die Zeit nach 2023 sicherzustellen. Herne steht auf jeden Fall zu EKOCity.

Auch mit den anstehenden Beratungen über den Wirtschaftsplan 2019 können sie in diesem Sinne erneut ein Zeichen setzen. Dafür wünsche ich Ihnen gute Beratungen und ein eindeutiges Ergebnis.

 

Abbiegen und Toter Winkel

Abbiegen und Toter Winkel: USB empfängt EKOCity-Verbandsmitglieder

Die USB Bochum GmbH hatte am 29. Januar Vertreter aus den Kommunen des EKOCity-Verbandes zu Gast. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch stellten Abteilungsleiter Technik, Rüdiger Schalla, und Fahrtrainer Uwe Welskopf die Maßnahmen vor, die der USB zum Thema Sicherheit beim Abbiegen und Toter Winkel umgesetzt hat. Das „USB-Sicherheitspaket“ umfasst beispielsweise umfangreiche Schulungen zum Thema Sicherheit wie Spiegel- und Sitzeinstellung. Technische Hilfsmittel wie Assistenzsysteme, die den toten Winkel erfassen, wurden den Teilnehmern vorgestellt. Auf großes Interesse stießen auch die auffälligen Beklebungen auf Schmutzlappen und den Fahrzeugen, die auf den Gefahrenbereich im toten Winkel aufmerksam machen.

Starker Verbund

Starker Verbund steht in der Not zusammen

Der Abfallzweckverband EKOCity hat gemeinsame Stärke gezeigt. Nach einem katastrophalen Regenereignis in Wuppertal haben fünf Entsorgungsbetriebe aus dem Verbandsgebiet bei der Entsorgung der Schäden ausgeholfen.

Der Starkregen ereignete sich bereits am 29. Mai und hinterließ überflutete Straßen und Häuser. In den folgenden zwei Wochen hatte die Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) alle Hände voll zu tun, den massenweise anfallenden Sperrmüll zu entsorgen. Ohne Hilfe konnte das nicht gelingen.

Aus dem Verbandsgebiet standen Teams von der USB Bochum GmbH, der entsorgung herne AöR, den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) den Wuppertalern zur Seite. Außerdem beteiligten sich Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) und der Entsorgung Solingen GmbH an der Hilfsaktion.

25 Sperrmüllfahrzeuge waren dafür zusätzlich an zwei Wochenenden im Einsatz. Die Mitarbeiter sammelten in dieser Zeit etwa 950 Tonnen Sperrmüll ein. Der Geschäftsführer der AWG, Conrad Tschersich, bedankte sich bei seinen Mitarbeitern und allen Mitarbeitern der befreundeten Kommunen für den freiwilligen Einsatz, mit denen diese Aufräumaktion erst möglich gemacht wurde.

8. Sitzung der Verbandsversammlung

8. Sitzung der Verbandsversammlung des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes

Am 08. Juni 2018 fand im Rathaus Bochum die 8. Sitzung der Verbandsversammlung des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes statt. Die Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die EKOCity-Mitglieder können sich über sinkende Verbandsbeiträge freuen. Diese Information erhielten heute Morgen die Delegierten in den Gremien des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes durch die Geschäftsführung der EKOCity GmbH.

Auf dem Foto (v.l.n.r.)
Joachim Ronge, Geschäftsführer EKOCity GmbH
Dr. Johannes Slawig, Verbandsvorsteher des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes
Dr. Peter Reinirkens, Vorsitzender der Verbandsversammlung
Dr. Thorsten Zisowski, Geschäftsführer EKOCity GmbH
Franklin Hünger, Wirtschaftsprüfer, PKF Duisburg
Conrad Tschersich, Geschäftsführer EKOCity GmbH