Konstituierende Sitzung Verbandsversammlung

Entsorgungssicherheit im Verbund – seit über 20 Jahren ein Erfolgsmodell, das nachhaltig, wirtschaftlich und ökologisch punkten kann

Am 8. Mai 2026 fand die 1. konstituierende Sitzung nach den letzten Kommunalwahlen statt.  Traditioneller Tagungsort war der Sitz des Verbandes in Herne.

Der Verbandsvorsteher, Thorsten Bunte, hieß die zum Teil wiedergewählten sowie die neuen Delegierten der Verbandsversammlung herzlich willkommen. Ebenso begrüßte er die Geschäftsführer der EKOCity GmbH sowie Herrn Weichert von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ETL AG. Er würdigte die über 20-jährige Geschichte von EKOCity. Der Verband habe sich als fester und verlässlicher Akteur der kommunalen Kreislaufwirtschaft etabliert.

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war die Wahl der neuen Verbandsvorsteherin. Wir freuen uns, Frau Miriam Scherff, Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal, in diesem wichtigen Amt begrüßen zu dürfen.

Positiv ist zudem, dass durch eine vorausschauende Planung und die optimale Auslastung vorhandener Anlagen der kostendeckende EKOCity-Entsorgungspreis im Jahr 2025 trotz weiterhin steigender Belastungen aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz unter dem kalkulierten Entgelt für die angelieferten Abfallmengen lag.

Die nächste Verbandsversammlung des Abfallwirtschaftsverbandes wird am 13. Oktober 2026 in Remscheid stattfinden.

Erfolgsmodell EKOCity ist bis 2033 gesichert

Stabile Entsorgungsgebühren als Ziel

Im Jahr 2002 schlossen sich mehrere Städte und Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr zur Entsorgungskooperation EKOCity zusammen. Wichtige Rollen spielen im Verbund gemeinsame Entsorgungsanlagen, wie die Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal und die beiden Siedlungsmüllverbrennungslinien 1 und 2 des RZR I der AGR in Herten sowie die Sperrmüllaufbereitungsanlage EKOCityCenter der USB Service GmbH in Bochum. Jetzt haben die EKOCity-Mitglieder bei einem Treffen in Wuppertal die Weiterentwicklung des kommunalen Erfolgsmodells bis zunächst 2033 beschlossen.  

Niedrige und vor allem stabile Gebühren für die Abfallentsorgung: Das war schon vor 17 Jahren das Hauptziel. Folgerichtig kam es zur Gründung des Zweckverbandes EKOCity, dem seit 2002 Bochum, Herne, Remscheid, Wuppertal, der Regionalverband Ruhr (damals noch Kommunalverband Ruhrgebiet) sowie die Kreise Recklinghausen und Ennepe-Ruhr angehören. 2006 trat der Kreis Mettmann EKOCity bei.

Um die bewährte Stabilität bei den Gebühren für die sichere Abfallentsorgung und nachhaltig solidarisches Handeln in der Region auch in Zukunft zu erreichen, haben jetzt die Verbandsmitglieder ihre Mitgliedschaft im Zweckverband EKOCity mindestens bis zum Jahr 2033 festgeschrieben. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt“, freut sich Dr. Johannes Slawig, Verbandsvorsteher des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes.

„Die Ideen, die zur Gründung von EKOCity geführt haben, sind aktueller denn je“, weiß Dr. Johannes Slawig und zählt auf: „Die Kooperation gewährt nicht nur sozialverträgliche und günstige Gebühren auf planbarem Niveau, sondern sichert durch die Bündelung kommunaler Kräfte bei optimierten Kostenstrukturen Arbeitsplätze und ökologische Standards.“ EKOCity ermögliche es somit, notwendige Investitionen in moderne Entsorgungstechnik, auf den Weg zu bringen.

Kein Wunder, dass EKOCity schon im Gründungsjahr 2002 als Vorbild für andere Gebietskörperschaften gedient hat, die mittlerweile vergleichbare Zweckverbände gegründet haben. EKOCity-Verbandsvorsteher Dr. Johannes Slawig: „EKOCity hat die Umsetzung des solidarischen Grundgedankens in den vergangenen gut 17 Jahren unter Beweis gestellt. Stabile Gebühren bei der Abfallentsorgung haben wir seit der Gründung durchgängig erreicht. Das ist und bleibt unser Ziel für die Zukunft.“

Kontakt:
EKOCity Abfallwirtschaftsverband/EKOCity GmbH, Mail: [email protected], Britta Kunkel, Telefon (0234 3336-187)

Abbiegen und Toter Winkel

Abbiegen und Toter Winkel: USB empfängt EKOCity-Verbandsmitglieder

Die USB Bochum GmbH hatte am 29. Januar Vertreter aus den Kommunen des EKOCity-Verbandes zu Gast. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch stellten Abteilungsleiter Technik, Rüdiger Schalla, und Fahrtrainer Uwe Welskopf die Maßnahmen vor, die der USB zum Thema Sicherheit beim Abbiegen und Toter Winkel umgesetzt hat. Das „USB-Sicherheitspaket“ umfasst beispielsweise umfangreiche Schulungen zum Thema Sicherheit wie Spiegel- und Sitzeinstellung. Technische Hilfsmittel wie Assistenzsysteme, die den toten Winkel erfassen, wurden den Teilnehmern vorgestellt. Auf großes Interesse stießen auch die auffälligen Beklebungen auf Schmutzlappen und den Fahrzeugen, die auf den Gefahrenbereich im toten Winkel aufmerksam machen.